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Ein mediales Echo geht um. Das Echo der Empörung oder der Bestärkung. Zwischen "Hab ich doch schon immer gesagt." und "So ein Blödsinn!" (oder schlimmeres) finden wir fast alles Erdenkliche. Die Lager der Wissenschaftlerhörigen und der Superfoodanhänger stehen sich fletschend gegenüber. Worum geht es überhaupt? Professorin Michels von der Uniklinik Freiburg widmete sich in einem knapp einstündigen Vortrag modernen Ernährungsmythen. Vor allem das Superfood Kokosöl war Hauptbestandteil ihres Anliegens. Starke Aussage der Ernährungswissenschaftlerin: "Kokosöl ist reines Gift.".

Wir haben den Vortrag analysiert und uns gleichzeitig in die Weiten der Wissenschaft und Medien begeben, um herauszufinden was dran ist an der These. Mit Karibikurlaub hat das Ganze nichts zu tun. Macht euch lieber auf ein paar intensive Zeilen gefasst...

 

Hier könnt ihr euch den Vortrag in Gänze ansehen:

Kernaussage ihrer Vorlesung war "Kokosöl das reine Gift." Diese Aussage wurde mehrmals wiederholt und mit allerlei Thesen untermauert. Die aus der Politik bekannte wirksame Methode der Wiederholung war bei Prof. Michels nicht zu überhören. Gebetsmühlenartig wurde vor Kokosöl gewarnt. An der Vorgehensweise von Frau Michels kann einige Kritik geübt werden. Denn zunächst startet sie mit der Prämisse über Ernährungsmythen aufzudecken. Sie betont ihre 40jährige Erfahrung. Außerdem startet sie mit der Versprechung die "Wahrheit anhand der Daten" zu liefern. Die "Wahrheit" also - große Worte.

 

Schauen wir uns die Wahrheit an

Ist Kokosöl gift minZunächst nennt sie einige verbreitete positive Annahmen zum Kokosöl. Sie wischt diese mit dem Satz weg: "Es ist alles völliger Quatsch.". Laut Michels sei Kokosöl eines der schlimmsten Nahrungsmittel. Es gäbe keine einzige Studie mit positiven Effekten nach Kokosölkonsum. Selbst Schweineschmalz sei gesünder. Wie begründet die Professorin diese Aussage? Damit, dass in Kokosöl fast nur gesättigte Fettsäuren enthalten sind. Und laut Prof. Michels verstopfen diese die Herzkranzgefäße und führen "zum sicheren Herztod" (!). Wow. Komplexe Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen auf einen einzigen Nahrungsmittelbestandteil herunterzubrechen ist mutig. Schön wäre an dieser Stelle gewesen nicht nur "die Wahrheit" zu postulieren, sondern diese auch "anhand der Daten" zu belegen. Denn konkrete Studien, Statistiken, Wirkungsmechanismen und Ergebnisse bleibt Prof. Michels schuldig. Sie schließt nur mit der Behauptung: "Kokosöl ist das reine Gift."

Danach stützt sie sich darauf dies schon immer gesagt zu haben und hey, sie hat übrigens schon seit 40 Jahren Erfahrung mit Ernährungswissenschaft. Außerdem stützt sie sich weiter auf eine neue Mitteilung der Amerikanischen Herzgesellschaft, welche ebenfalls vor Kokosöl warnt. Sie holt also eine weitere Instanz mit ins Boot. Das soll den eigenen Expertenstatus bekräftigen. Fakten bleiben leider weiterhin Mangelware. Die American Heart Association begründet die Warnung vor Kokosöl übrigens auch mit den gesättigten Fettsäuren, die ja Herz-Kreislauf Erkrankungen fördern.

 

Wer im Glashaus sitzt...

Dann prangert Michels die Verbreitung von Büchern zu dem Thema an. Die Werbung sei phänomenal. Anscheinend vermutet Michels hinter der Popularität des Kokosöls die gut arbeitende Werbeindustrie. Und sicher! Hier hat Frau Prof. Michels eindeutig Recht. Ohne die massive Werbung von Agenturen, Autoren und mittlerweile auch Influencern wäre Kokosöl längst nicht so bekannt. Schon gar hätte es nicht den Ruf eines Superfoods. Dass es das nicht unbedingt ist, sondern "nur" eine weitere Lebensmittelalternative wird immer mehr Menschen klar. Wir berichteten kürzlich auf Facebook darüber.

 

 

Frau Michels kritisiert die mediale Stilisierung von Kokosöl als Superfood. Wie gesagt, auch hier hat sie sicherlich Recht. Auch Kokosöl kann keine Wunder vollbringen und viele einheimische Öle/Fette haben positive Effekte. Jedoch kritisiert sie bei den Büchern auch die Aussagekraft derer, denn allen mangele es an "Fakten die auf Daten beruhen". Ironischerweise kritisiert sie an den Büchern also Behauptungen aufzustellen ohne Fakten zu liefern. Nach einigen Minuten des Zuschauens bei diesem Vortrag kommt uns diese Vorgehensweise verblüffend bekannt vor... ;)

Zwischendurch schiebt sie repetitiv nochmal ein: "Fakt ist, Kokosöl ist das reine Gift.".

 

Der Teufel steckt im Detail

Danach folgt eine Einteilung der Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren seien komplett zu meiden. Wohingegen mehrfach ungesättigte Fettsäuren die besten Fette seien, Omega 3 und Omega 6. Hier empfiehlt sie sofort Leinöl als Quelle für Omega 3 Fette. Scheinbar hat es sich bis zur Uniklinik Freiburg noch nicht herumgesprochen, dass in Leinsamen vor allem ALA (eine der Omega 3 Fettsäuren) enthalten ist. Sie kann im Körper als Vorstufe für EPA und DHA verwendet werden. Die beiden letzteren sind die Fettsäuren, welche die tollen Eigenschaften für uns Menschen haben. Eigentlich ja kein Problem. Das Prinzip einen Ausgangsstoff zu konsumieren, welcher der Körper dann umbauen kann findet sich häufig in der Ernährung. Nur klappt das bei ALA nicht besonders gut, denn je nach Schätzung werden nur ca. 2 bis 10% von ALA im Körper zu EPA und DHA umgewandelt (Anderson, 2009). Da müsste man täglich schon große Mengen an Leinöl zu sich nehmen, dass das funktioniert. Aber gut - vielleicht sind das auch einfach Details, die nicht so wichtig sind...

Viel wichtiger ist: Kokosöl ist das reine Gift!

 

Unterstützer hüben wie drübenKokosöl Debatte min

Den Rest des Vortrages behandeln wir nicht mehr, denn das würde den Rahmen sprengen. Interessanterweise äußern sich zahlreiche Experten und/oder Meinungsmacher in den Medien auch fast nur zum Thema Kokosöl. Eine wahre Internetdebatte ist ausgebrochen (von der wir natürlich auch Teil sind). Sowohl die Befürworter von Kokosöl, als auch die Gegner von Superfoods äußerten sich zu dem Vortrag. So geschehen beispielsweise mit Frau Antje Gahl von der deutschen Gesellschaft für Ernährung. Sie warnt aufgrund des hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren ebenfalls vom Verzeher von Kokosöl ab. Auch Gahl spielt also die "Gesättigte Fette sind böse"-Karte. Auch sie beruft sich auf große internationale Studien. Wie im letzten Artikel (Über Salz, Studien und die großen Missverständnisse... ) schon etwas angeklungen ist, gibt es bei der Interpretation von Studien leider ein paar Probleme/Denkfehler. Gahl springt Michels also zur Seite, schafft es aber die Aussagen differenzierter zu betrachten. Sie sagt nämlich: "Wer Kokosöl hin und wieder zum Kochen benutzt, braucht sich keine Sorgen machen.". Das ist eine gute Aussage, denn sie stellt nicht DAS Kokosöl einzeln ins Fadenkreuz, sondern setzt Kokosöl in einen Kontext. Im Kontext einer ausgewogenene, abwechslungsreichen Ernährung mit Variation in der Fettquelle und keinen übertriebenen Mengen stellt Kokosöl also sogar laut DGE kein großes Problem dar. Solch eine kontextuelle Betrachtungsweise hätten wir uns von Frau Michels und Frau Gahl auch gewünscht, wenn es um das Interpretieren von gesättigten Fettsäuren im Generellen ging. Denn auch hier gilt: Kontext is King.

 

Nochmals die Sache mit den gesättigten Fettsäuren

Bei vielen Studien zu gesättigten Fettsäuren wurden lediglich Korrelationen, also Zusammenhänge, zwischen gesättigten Fettsäuren und anderen Parametern erhoben. Zusammenhänge sind aber keine Ursachen. Wenn in einer Studie ein Zusammenhang zwischen gesättigten Fettsäuren und einer höheren Zahl an Herz-Kreislauferkrankungen (HKE) gefunden wird, dann ist zunächst mal nur klar, dass es einen Zusammenhang gibt. Nicht mehr, nicht weniger. Weniger wäre es zu sagen: "Ach, gesättigte Fettsäuren sind schon okay. Das Studienergebnis interessiert mich nicht. Bestimmt alles von irgendjemand finanziert und manipuliert. Ich bleibe beim Schnitzel!". Das wäre nicht sinnvoll. Mehr wäre es zu sagen: "Himme hilf! Warum hat die Natur eigentlich solch schreckliche Dinge wie gesättigte Fettsäuren hervorgebracht? Essen sie NIEMALS gesättigte Fettsäuren!". Ebenfalls nicht sinnvoll. Sinnvoll wäre es zu sagen: "Okay. Es gibt scheinbar einen Zusammenhang. Es treten mehr HKE bei erhöhter Aufnahme von gesättigten Fettsäuren auf. Lasst uns herausfinden warum das so ist und wie wir dieses Wissen anwenden können." - Hört man selten.

Bei der Ergründung der Zusammenhänge könnte dann beispielsweise hervortreten, dass man die Konsumenten von gesättigten Fettsäuren weiter unterteilen kann. Diese Untergruppen haben dann teilweise dramatisch andere Werte für HKEs. Beispiel? Zwei Menschen können die gleiche Menge an gesättigten Fettsäuren zu sich nehmen und trotzdem komplett unterschiedliche Ernährungen haben. Schauen wir es uns spaßeshalber im Extremen an:
- Person 1: Raucher, 54 Jahre, 40 Kilo Übergewicht, Hobby = TV, Beruf = sitzend, Sport = 0, Ernährung = Fast Food, Fertigpackungen etc.
- Person 2: Nichtraucher, 34 Jahre, Idealgewicht, Hobby = Wandern, Musizieren, Beruf = stehend, Sport = 2x Krafttraining, 3x Tennis, Ernährung = häufiges Kochen und Bio-Lebensmittel

Ernährungswissenschaft Kokosöl minMan könnte dann schauen wie viele Menschen in der Studie eher wie Person 1 leben und wie viele eher wie Person 2. Dann hätte man schon zwei extreme Gruppen. Dazuwischen gibt es natürlich zahlreiche Abstufungen zwischen den Menschen. Kommen die gesättigten Fette aus Fertigpizzen und Hamburgern oder eben hochwertigem Fleisch von Gans und Ente oder aus Nüssen? Denkt Frau Michels wirklich, dass Person 2 größere Probleme mit HKE entwickeln wird, weil Kokosöl (wir erinnern uns: "reines Gift") zur Grundaustattung in der Küche gehört? - Mit der Unterteilung der Studienteilnehmer in Subgruppen könnten weitere Faktoren wie generelle Ernährungsgewohnheiten, Hobbys, Soziales Umfeld, Bildungsgrad, Aktivitätslevel, Mindset etc. in die Analyse mit einbezogen werden. Wie oft wird bei Krankheiten von multifaktoriellen-systematischen Ursachen gesprochen? Sehr oft, denn der Mensch ist eben ein unglaublich komplexes System mit vielen Facetten. Zu sagen ein einziges Lebensmittel würde dann eine solche Bedrohung darstellen entbehrt jeglicher Logik.

Laut Dr. Will Cole basieren die Studien der AHA übrigens auf der Annahme, dass erhöhte Cholesterinwerte HKE zuverlässig als Prädiktor gewertet werden können. Aber auch darüber gibt es in der wissenschaftlichen Welt Debatten. So gibt es auch Studien bei denen niedrigere Cholesterinwerte mit höherem Gesundheitsrisiko verbunden waren (Schatz, 2001). Weitere Fragen tun sich also auf...

 

Das Internet bebt

Auf der anderen Seite ist das Internet (vor allem Youtube) gerade voll mit Unterstützern der Gegenseite. Nachdem alles, was Frau Michels gesagt hat eine dreiste Lüge ist. Hier können wir euch einfach eine kleine Youtube-Recherche ans Herz legen. Aber Vorsicht: So erbittert und missionarisch Frau Prof. Michels ihr Statement voträgt, so inbrünstig legen sich auch die "Widersacher" ins Zeug. Dabei schießen viele über das Ziel hinaus und bleiben selbst einige Antworten schuldig. Wir wollen nicht wissen, welche Zuschriften Frau Michels gerade erhalten muss. Auch wenn die Kernaussage ihres Vortrages zum Kokosöl sehr polemisch und falsch ist, hat sie doch auch in einigen Punkten Recht. Das sollte man ihr zugestehen und nicht persönlich werden, wie das heutzutage gerade in Ernährungsfragen schnell mal passiert. Besser macht es da Frau Dr. Heike Niemeier. Sie ist Ökotrophologin und stellt nüchtern fest: "Es konnte bislang noch nicht nachgewiesen werden, dass eine Gefahr von gesättigten Fettsäuren ausgeht“. Sie mahnt zur ausgewogenen Ernährung und führt gleich einen sehr interessanten Aspekt in das Thema ein. Kokosöl könnte aufgrund der enthaltenen Laurinsäure schneller aufgenommen und von der Leber verarbeitet werden. Das kann Menschen helfen, die sich entweder ketogen ernähren oder die keine Gallenblase mehr haben. Wahnsinn! Es gibt sie noch, die Ernährungsexperten die spezifisch differenzieren und je nach Szenario eine Lösung haben, um Menschen zu helfen.

 

Es gibt KEINE Studie am Menschen, die für Kokosöl spricht - nicht

Schauen wir uns doch im Folgenden einfach ein paar interessante Studien an. Bei Eyres und Kollegen (2016) wurden verschiedene Studien zum Thema Kokosöl verglichen und zusammengefasst. An sich ein probates Mittel. Bei genauerem hinsehen fällt auf, dass nur in einer einzigen Studie davon Kokosöl in kalter Pressung und hoher Qualität benutzt wurde (extra virgin). Bei den anderen Studien war es zum Teil unklar. Wie so oft werden Äpfel mit Birnen verglichen. Die Qualität spielt beim Essen eben eine große Rolle. Genauso wie man nicht pauschal sagen kann: Rindfleisch ist gut (3€ beim Discounter vs. 15€ beim Metzger - gibt bestimmt Unterschied...;) ). So eben auch beim Kokosöl. Wie dem auch sei, konnte nicht gezeigt werden, dass durch Kokosöl eine Verbesserung bei vorhersagekräftigen Parametern von HKE auftrat. Bei ungesättigten Fettsäuren war dies scheinbar eher der Fall. Erinnern wir uns an Dr. Will Cole, der die AHA dafür kritisiert als Prädiktor für HKE den totalen Cholesterinwert im Blut zu nehmen. Und siehe da: Auch in dieser Studie wurde die Bewertung anhand dieses umstrittenen Parameters vorgenommen. Was sagt uns das jetzt? Relativ wenig. Scheinbar war Kokosöl kein Superfood, aber eben auch kein reines Gift. Im Endeffekt war es genauso wie andere gesättigte Fettsäuren.

In einer ebenfalls interessanten Studie von Khwak et al. (2018) wurde Kokosöl mit Butter und Olivenöl bei ca. 100 Leuten in vier Wochen verglichen. Wieder ging es um das Cholesterin - wie soll es auch anders sein? Aber die Forscher gingen noch die Extrameile und schauten genauer hin. So steigerte Butter LDL Cholesterin stärker als Kokosöl und Olivenöl. HDL Cholesterin wurde durch Kokosöl erhöht und zwar stärker als bei Butter und Olivenöl. Im Volksmund heißt LDL Cholesterin "böse" und HDL "gut". Auch diese Versimplifizierung ist nicht sinnvoll, denn beide Cholesterinarten haben ihre spezifischen Aufgaben im Körper. LDL sollte niedrig sein und HDL hoch. Laut dieser Studie könnte das durch Kokosöl erreicht werden. Trotzdem schließen die Forscher mit dem Hinweis, dass man gesättigte Fette reduzieren sollte. Warum? Wir wissen es nicht. Denn ebenfalls gezeigt werden konnte, dass sich andere Gesundheitsparameter wie Blutdruck, Nüchternglukose, BMI oder Stammfettgewebe nicht veränderten. Nun, scheinbar ist die Meinung gesättigte Fettsäuren seien böse und Kokosöl kein Superfood einfach zu dominierend in der Forschung.

Bei Brustkrebspatienten (Kontext is King) konnte durch natives, kaltgepresstes Olivenöl, also von hoher Qualität, die allgemeine Lebensqualität gesteigert und Nebenwirkungen der Chemotherapie gemindert werden (Law, 2014).

Nach diesen drei kleinen Studien müssen wir nun auch eingestehen: Kokosöl scheint reines Gift zu sein...

 

FazitGesunde ernährung Kokosöl min

Wir können aus der ganzen Debatte viele Erkenntnisse ziehen. Zunächst einmal, dass es schade ist, dass Wissenschaftler mit 40jährigem Know How agieren wie Missionare, eine populistische Behauptung aufstellen, wiederholen und wiederholen und keinerlei Belege liefern. Das ist einfach nur traurig. Außerdem können wir lernen, dass der Kontext in dem Lebensmittel betrachtet werden sehr wichtig ist. Es kommt auf verschiedenste Faktoren der Lebensführung und auch auf die Qualität der Lebensmittel an. Das wird bei Studien und deren Interpretation oft nicht berücksichtigt. Des Weiteren können wir beim Kokosöl an sich sehen: Es scheint weder besonders gefährlich, noch besonders positiv zu wirken, sondern hat wahrscheinlich eher moderate Effekte auf die Gesundheit. Im Rahmen eine abewechslungsreichen Ernährung mit Fokus auf Gemüse, Obst und hochwertige Lebensmittel im generellen kann es seinen festen Platz haben. In spezifischen Kontexten kann Kokosöl wahrscheinlich sehr sinnvoll sein (Probleme mit der Galle, ketogene Ernährung, Brustkrebs). Alles in allem bleibt zu sagen, dass es eben weitere nüchterne und kritisch fragende Studien benötigt, die kontextabhängig die Wirkung von Kokosöl ergründen. Erst dann kann man sagen "Kokosöl macht in diesem Kontext XY mit den Menschen.".

Einen Aspekt, den wir bisher nicht behandelt haben ist die Umwelt. Hier hat Kokosöl seine Schattenseiten. Aber das würde wirklich zu weit führen.

Wir wünschen euch nun einen wunderschönen Tag und freuen uns auf eure Nachrichten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Eure Sportlerei Akademie

 

Quellen:

Law, K.S. et al. (2014). The effects of virgin coconut oil (VCO) as supplementation on quality of life (QOL) among breast cancer patients. Lipids in Health and Disease. 13:139.

Eyers, L. et al. (2016). Coconut oil consumption and cardiovascular risk factors in humans. Nutrition Reviews. 74 (4): 267 - 280.

Schatz, I.J. et al. (2001). Cholesterol and all-cause mortality in elderly people from the Honolulu Heart Program: a cohort study. The Lancet. 358 (9279): 351-355.

Anderson, B.M. & Ma, D.W.L. (2009). Are all n-3 polyunsaturated fatty acids created equal? Lipids in Health and Disease. 8:33.

Khaw, K.T. et al. (2018). Randomised trial of coconut oil, olive oil or butter on blood lipids and other cardiovascular risk factors in healthy men and women. British Medical Journal Open. 6 (8): e020167.

 

 

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